Konzept:

Ziel der Demonstration ist es, während der IMK in Frankfurt öffentlichkeitswirksam eine Kritik an der fortschreitenden Kriminalisierung sozialer Konflikte zu verbreiten. Öffentlichkeitswirksam bedeutet einerseits, dass wir die Demonstration nicht als Block nach Außen abgrenzen wollen, sondern diese einen offenen, informativen Charakter haben soll. Andererseits heißt das, dass wir genau beobachten werden wie sich die Polizei verhält. Denn ein Charakter wie er vom Vorbereitungsbündnis geplant ist, wurde auf einigen der letzten gesellschaftskritischen Demonstrationen in Frankfurt von der Polizei verhindert. Vor allem werden wir keinen Wanderkessel akzeptieren, der den Zugang zur und Weggang von der Demo ebenso wie das Verteilen von Flugblättern verhindert und damit unser Anliegen einer offenen Demo sabotiert. Sollten die Bullen am 22. Juni. dennoch eine eskalative Strategie fahren, werden die OrganisatorInnen Euch über den geplanten Umgang damit informieren.
Wir fordern:
1. Keine Kriminalisierung der Demonstration im Vorfeld durch öffentliche Spekulationen der Polizei über einen ihrer Ansicht nach zu erwartenden „unfriedlichen Verlauf“.
2. Keinen Wanderkessel wie am 25. Februar 2006, am 14. Januar 2009 oder am 30. Januar 2010
3. Freien Zu- und Abgang zur Demonstration.
4. Keine Behinderung des Verteilens von Flugblättern am Rand der Demonstrationsstrecke.
5. Keine systematischen Filmaufnahmen der DemonstrationsteilnehmerInnen.

Anfahrt:

Es wird aus mehreren Städte Busse zu der Demo gegen die Innenministerkonferenz geben, bis jetzt bestätigt sind:

BerlinTOP B3rlin
HannoverFast Forward Hannover
GöttingenRedical M
KölnAK Antifa Köln

Anfahrt:
Bielefeld – Gruppe Kritik&Intervention

Heidelberg – Abfahrt: 15:30 Uhr am Hbf Heidelberg -
Kritische Initiative Heidelberg
Marburg – Abfahrt: 16.23 Uhr am Hbf Marburg (Treffpunkt 16:10) – AG 5 Marburg
Giessen – Abfahrt: 16:54 Uhr Bahnhof Giessen
Aus weiteren Städten wie Bochum und Wien sind koordinierte Anreise-Möglichkeiten geplant. Haltet euch auf dem Laufenden …